Fachabteilung Kies und Sand
Hessen-Rheinland-Pfalz
Friedrich-Ebert-Straße 11-13
67433 Neustadt/Weinstraße
Telefon: 06321 852-0
Industrieverband Steine und Erden e. V.

Verbrauch

...in Deutschland - rund 254 Millionen Tonnen pro Jahr (2009)

Der überwiegende Teil der geförderten Kies- und Sandmengen wird im Hoch- und Tiefbau eingesetzt. Von den in Deutschland produzierten rund 254 Millionen Tonnen wurden jedoch nur 21 % für den Wohnungsbau verbraucht. Rund 53 Prozent der Gesamtproduktion wurden für den öffentlichen und damit verbundenen Hoch- und Tiefbau von Bund, Ländern und Kommunen - einschließlich der Deutschen Bahn - abgefordert.

öffentl. Verwender im Hochbau

  • Verwaltungsgebäude
  • Krankenhäuser
  • Schulen
  • Schwimmbäder
  • Universitäten
  • Pflegeheime
  • Wohnheime
  • Museen
  • Sporthallen/Arenen
  • Sportstadien
  • Sakralbauten
  • Kindergärten
  • Spielplätze
  • Fernsehanstalten

öffentl. Verwender im Tiefbau

  • Brücken
  • Kläranlagen
  • Kanalbau
  • Tunnel
  • Talsperren. Staudämme
  • im Straßenbau
  • Autobahnen
  • Bundesstraßen
  • Landstraßen
  • Kreisstraßen
  • Gemeindestraßen
  • Fußgängerzonen
  • Eisenbahnbau
  • Flugplatzbau
  • Straßenbahn- u. U-Bahnbau

gewerblicher Bau

  • Bürogebäude
  • Kaufhäuser
  • Parkhäuser
  • Fernsehtürme
  • Kinos
  • Hotels
  • Hallen
  • Werkstattgebäude
  • Stallungen
  • Kraftwerke
  • Freizeitanlagen
  • Reitplätze
  • Golfplätz

Wohnungsbau

  • Fundamente
  • Keller
  • Decken
  • Wände
  • Dächer
  • Treppen
  • Garagen
  • Garten- u. Landschaftsbau


Wie viele Rohstoffe braucht der Mensch

Von der Menge her steht Kies und Sand an der Spitze des Pro-Kopf-Verbrauches von Rohstoffen in Deutschland. In den letzten Jahrzenhnten hat jeder Bundesbürger im Verlauf von 70 Lebensjahren durchschnittlich 335 t ( 324 t Baukies und Bausand und 11 t Industriesande) gebraucht, fast doppelt so viel wie Hartsteine ( 170 t) und mehr als doppelt so viel wie Braunkohle ( 145 t).

Für das Jahr 2009 bedeutete dies konkret, dass die Produktion an Kiesen und Sanden einschließlich Quarzsanden bei rund 254 Mio. t, das sind rund 3,1 t pro Kopf der Bevölkerung, lag. Zum Vergleich: Die Produktion von Braunkohle lag im Jahre 2009 bei rund 170 Mio. t, das entspricht rund 2 t pro Kopf, die Produktion von Steinkohle erreichte 14 Mio. t, entsprechend 0,17 t pro Kopf der Bevölkerung.

Damit spielt die Kies- und Sandindustrie eine herausragende Rolle bei der Versorgung jedes einzelnen Bürgers und unserer Volkswirtschaft mit den benötigten Rohstoffen. 

Zukünftiger Bedarf an mineralischen Rohstoffen
Auch in Zukunft wird die Bauwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum und zum Ausbau und Erhalt der öffentlichen Infrastruktur Baukiese und Bausande sowie Spezialsande auf hohem Niveau brauchen.